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Neben den Schlammfarben wird Ölfarbe seit sehr langer Zeit als Holzschutz verwendet. Im deutschsprachigen Raum ist das kaum noch in dieser Form zu bekommen.

Unsere Ölfarbe bringt Vorteile mit, die in dieser Kombination mit Lasuren oder Baumarktfarben kaum noch zu finden sind:
Durch den feinen Aufbau der Öle, dringt die Farbe tief in die Holzporen ein und füllt diese aus (was Naturöle gegenüber mineralischen oder synthetischen Ölen können). Auf diese Weise werden Nadelhölzer  wie Fichte gegen das Durchschlagen von Harzen gehemmt. Auch das Schwund- und Quellverhalten des Holzes ist durch diesen Sättigungszustand erheblich reduziert. Ferner schränkt es die Rissbildung ein.

Die Ölfarbe ist wasserabweisend. Ein natürlicher Schimmelschutz geht damit einher. Die Standzeit der Oberfläche beträgt bei richtiger Grundierung im Aussenbereich 8-10 Jahre und auch mehr. Je nach dem, ob das Holz gehobelt, oder sägerau ist.

Wie fast alle anderen Farben auch, muss vorher auf unbehandeltem Holz grundiert werden. Idealerweise wird mit dem Grundiergrund L118. Danach folgt auf gehobeltem/glattem Holz der Anstrich. Zwei bis dreimal dünn auftragen. Die Trockenzeit ist länger, als bei synthetisch hergestellter Ware. 3-5 Tage, je nach Witterung. Das hat den Vorteil, dass das Öl lange Zeit hat, in das Holz einzudringen.

Warum eigentlich zwei bis drei  Farbanstriche?
Prinzipiell sollten alle Neuanstriche einen doppelten Anstrich erfahren, um eine gleichmäßige Verteilung der Farbe im Holz zu erwirken. So wird auch die Standzeit  vom Anstrich erhöht. Viele dünne Schichten sind besser als eine dicke!